Konfession · Muslimisch
Janazah, Ta'ziya und Erinnerungskarten — arabisch und deutsch, traditionell stimmig. Druckfertig in DIN A4, A5 und A6.
Tradition
Muslimische Bestattungen folgen einem klaren Ablauf: rituelle Waschung (Ghusl), Einhüllung in das schlichte weiße Leichentuch (Kafan), Janazah-Gebet, Beerdigung — möglichst innerhalb von 24 Stunden nach dem Tod. Diese Zeitvorgabe ist eine Herausforderung für Bestatter, die der Familie zusätzlich eine würdige Drucksache anbieten möchten.
Trauerdrucksachen begleiten die anschließende Trauerphase (Ta'ziya) und werden oft nach der Beerdigung an Familie und Trauergäste verteilt. Sie sind traditionell schlicht gehalten — mit Kalligraphie und Versen aus dem Koran, oft beidsprachig in Arabisch und Deutsch.
Memory in Grace bietet Vorlagen, die zur muslimischen Tradition passen: zurückhaltend in der Bildsprache (mit Rücksicht auf das Bilderverbot in vielen Strömungen), mit Raum für Bismillah-Kalligraphie und arabisch-deutsche Textsätze. Anpassbar an sunnitische, schiitische, alevitische oder bektaschitische Familien — Sie entscheiden den Detailgrad.
Symbolik & Texte
Aus der Bibliothek
Schlichte Typografie ohne christliche Symbolik, ideal für arabisch-deutsche Beidschriftlichkeit. Bismillah-Kalligraphie kann auf der Titelseite ergänzt werden.
Großzügiges Format mit Raum für Sure Al-Fatiha auf Arabisch und Deutsch sowie Lebenslauf mit Hijri-Daten.
Florale Muster im Arabesken-Stil — passt für eine Trauerdrucksache, die ohne figürliche Darstellungen auskommt und doch Wärme ausstrahlt.
Doppelseitig zum Einlegen ins Mushaf (Koran). Vorderseite mit Lebensdaten, Rückseite mit Du'a oder „Inna lillahi wa inna ilayhi raji'un".
Aus der Praxis
Arabische Schriftarten in Canva. Empfehlenswerte Schriften für Trauerdrucksachen sind Amiri (klassisch), Lateef (lesbar) und Reem Kufi (für Kalligraphie-Akzente). Wichtig: Arabische Textfelder in Canva auf RTL (rechts-nach-links) stellen, sonst werden Verse falsch herum dargestellt.
Strömung respektieren. Sunnitische Familien folgen meist strenger dem Bilderverbot, schiitische und besonders alevitische Familien erlauben eher ein Foto des Verstorbenen. Klären Sie das im Erstgespräch — und im Zweifel reduzieren Sie auf Text, Kalligraphie und neutrale florale Muster.
Druck bei Zeitdruck. Da die Beerdigung innerhalb von 24 Stunden erfolgen soll, sind ausführliche Drucksachen für die Janazah selbst oft nicht umsetzbar. Konzentrieren Sie sich auf einfache Erinnerungskarten und vertiefen Sie für Ta'ziya — die Trauerphase nach der Beerdigung — mit Trauerprogrammen und Lebensläufen.
Andere Traditionen
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